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Das zoologische Museum der Universität Hamburg – und seine Weiterentwicklung!

Mit ca. 50.000 Besuchern jährlich zählt das zoologische Museum der Universität
Hamburg zu den öffentlichen Einrichtungen der Stadt, die sich einem stetig wachsenden
Publikumsinteresse erfreuen. Dabei sind es nicht nur so bekannte Exponate wie das NDR-
Walross Antje oder das Orang Utan-Weibchen Leila aus Hagenbecks Tierpark, die als
ausgestopfte Präparate die Besucher der Schausammlung begrüßen und die Attraktivität
des Hauses ausmachen: Während die museumspädagogischen Angebote in den letzten
Jahren zunehmend ausgebaut wurden, verfügt die Forschungsabteilung mit mehr als 10
Millionen Einzel-Objekten über eine der umfangreichsten naturkundlichen Sammlungen in
der Bundesrepublik.

Besuch im Zoologischen MuseumZu Jahresbeginn hatte eine Gruppe von Mitgliedern der SPD Harvestehude-Rotherbaum
Gelegenheit, das Schaumuseum und die wissenschaftlichen Bereiche „hinter den Kulissen“
näher kennen zu lernen. Der Museumsleiter Dr. Hallermann und der Sprecher des
Instituts, Prof. Dr. Haas führten durch die Abteilungen und berichteten über die aktuellen
Pläne im Zusammenhang mit der Weiterentwicklung des Museums und dem Ausbau der
Universität Hamburg. Neben der sichtbar erforderlichen baulichen Modernisierung geht
es um konzeptionelle Überlegungen und eine Gesamtbetrachtung der naturkundlichen
Sammlungen. Zwar sind die Planungen noch nicht abgeschlossen – das enorme
Entwicklungspotential des zoologischen Museums als Forschungseinrichtung und
außerschulischer Lernort ist aber unbestritten. Dabei gewinnen die wissenschaftlichen
Sammlungen, dessen älteste Exponate von 1825 stammen, auch für den Artenschutz
zunehmend an Bedeutung.

Mit dem zoologischen Museum hat der Bezirk eine für Familien, Schulen, interessierte Laien
und Wissenschaftler gleichermaßen bedeutsame Einrichtung, dessen Fortentwicklung wir
interessiert begleiten und weiterverfolgen werden.