ROTER BAUM

RoterBaum Mai 2013

Liebe Leserinnen und Leser,

endlich Frühling! Während ich das schreibe, tanzen vor meinem Fenster die hoffentlich letzten Schneeflocken des Winters. Sie werden mir vermutlich zustimmen, dass es ein schrecklich langer Winter war. Mitte April war von Baumknospen und erstem Frühlingsgrün noch immer nichts zu sehen, die Erkältungen gingen in die dritte Runde und Sommergarderobe kannte man nur noch dem Namen nach.

Lästig und unangenehm, aber für uns Büromenschen nicht existenzbedrohend. Da waren Handwerksbetriebe, wie Maler, Gerüstbauer oder Zimmerleute noch deutlich schlechter dran. Denn für sie fielen wegen des anhaltenden Frosts wertvolle Arbeitswochen aus. Dass Handwerk trotzdem und auch in Harvestehude/Rotherbaum goldenen Boden hat, haben wir bei der Recherchezu unserem Titelthema festgestellt. Vielen handwerklichen Berufen begegnen wir täglich: dem Schuster, Bäcker oder Goldschmied. Andere Betriebe sind etwas versteckter
in Hinterhöfen oder Kellern, z. B. die kleine Tischlerei im Univiertel, die wir besucht haben. Allen gemein ist, dass hier buchstäblich mit Herz und Hand gearbeitet und Geld verdient wird. Wie das klappt, wollten wir wissen.

Es ist Wahlkampf! Und natürlich widmen wir uns auch diesem Thema. Niels Annen geht wieder als Eimsbüttels Direktkandidat für Berlin ins Rennen. Wir haben ihn getroffen. Wohnungsknappheit und hohe Mieten beschäftigen uns ebenso wie der Tierfilmer Dirk Steffens oder der Blick zurück auf das HSV-Gelände am Rothenbaum.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen und einen langen,heißen Sommer.
Herzlich Ihre Silke Seveke

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